
Dieser Abschnitt behandelt die praktischen Hürden, die für eine weit verbreitete Akzeptanz überwunden werden müssen, sowie die strategischen Möglichkeiten für Investitionen und Zusammenarbeit.
6.1. Technische Hürden und Lücken in der Materialwissenschaft
Obwohl vielversprechend, kann die Einarbeitung bestimmter Materialien – etwa Thermoplaste für Selbstheilung – die Druckbarkeit erschweren. Die Auswahl an 3D-druckbaren Materialien ist im Vergleich zu konventionellen Verfahren begrenzt. Zudem ist die Maßgenauigkeit von 3D-Druckteilen noch ausbaufähig. Höhere Auflösung, optimierte Parameter und neue Materialformulierungen sind aktiv in Entwicklung.
Der Umgang mit Kohlefaserfilamenten erfordert zudem strikte Sicherheitsmaßnahmen. Die Herausforderung liegt darin, das Zusammenspiel zwischen Material, Druckprozess und Design so zu gestalten, dass ideale Eigenschaften entstehen – ein holistischer Ansatz der „Material-Prozess-Design-Co-Entwicklung“.
6.2. Wirtschaftliche Tragfähigkeit und Kommerzialisierungspfade
Die Skalierung fortschrittlicher Materialien für die Massenfertigung ist kostspielig. Industrielle Anlagen und spezialisierte Filamente sind teuer, ebenso die Qualifikation der